Taubenhilfe Dinslaken Bürgerinitiative · Stadttaubenmanagement
Taubenfamilie – Wappen der Taubenhilfe Dinslaken
Bürgerinitiative · Dinslaken

Taubenschutz statt Taubenproblem.

Für eine saubere Stadt. Für gesunde Tauben. Für ein respektvolles Miteinander.

Stadttauben gehören längst zu unserem Stadtbild. Doch ihr Leben in unseren Städten ist oft geprägt von Hunger, Krankheiten, ungeeigneten Brutplätzen und Konflikten mit Menschen.

Gleichzeitig leiden Anwohner unter Verschmutzungen, Lärm und großen Taubenansammlungen.

Beides muss kein Widerspruch sein.

Wir möchten gemeinsam mit Bürgern, Tierschutz, Fachleuten und unserer Stadt ein modernes, tierschutzgerechtes und nachhaltiges Stadttaubenmanagement aufbauen.

Unser Ziel

Und langfristig: eine Stadt, in der Mensch und Tier besser miteinander leben können.

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Warum braucht es uns?

Stadttauben sind heute aus vielen Städten nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig führen große Taubenbestände immer wieder zu Konflikten.

Taubenkot auf Gebäuden, Plätzen und Fahrzeugen, verletzte Tiere, Beschwerden von Anwohnern und ungeeignete Brutplätze sind reale Probleme.

Doch die bisherigen Reaktionen lösen die Ursache häufig nicht dauerhaft. Tauben zu vertreiben bedeutet nicht, dass sie verschwinden. Sie suchen sich häufig neue Brut- und Aufenthaltsplätze und sind aufgrund ihrer Historie sehr standorttreu.

Auch Fütterungsverbote oder Vergrämungsmaßnahmen sind keine Lösung, da es aufgrund der fehlenden artgerechten Ernährung zu dem sogenannten Hungerkot kommt, der sich als flüssiger Kot äußert. Gesunder Taubenkot ist fest und lässt sich sehr leicht entfernen.

Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt deshalb ein tierschutzgerechtes Gesamtkonzept, bei dem unter anderem betreute Taubenschläge, kontrollierte Fütterung und der Austausch der Eier gegen Attrappen miteinander verbunden werden.

Wir wollen die Situation verändern. Denn eine kleinere und gesündere Taubenpopulation kann gleichzeitig bedeuten:

Weniger Tierleid
Weniger Verschmutzung
Weniger Konflikte
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Woher kommen Stadttauben eigentlich her?

Stadttauben stammen ursprünglich von der Felsentaube ab. Über Jahrtausende wurden Tauben vom Menschen gehalten und gezüchtet – unter anderem als Fleisch-, Zucht- und Brieftauben.

Viele der heutigen Stadttauben sind Nachkommen entflogener, ausgesetzter oder verwilderter Haustauben. Damit ist ihre Geschichte eng mit uns Menschen verbunden.

Die Felsentaube brütet ursprünglich in Felsnischen und Höhlen. Unsere Städte bieten Tauben heute etwas Ähnliches: Mauernischen, Dächer, Brücken, Bahnhöfe, Fassaden und andere geschützte Strukturen.

Als die Haltung von Haustauben in vielen Bereichen zurückging, blieben Tiere zurück, wurden ausgesetzt und passten sich an das Leben in unseren Städten an.

Deshalb sind Stadttauben auch eine menschliche Verantwortung. Wir haben sie über Jahrhunderte geprägt. Jetzt sollten wir auch Verantwortung für die Situation übernehmen, die daraus entstanden ist.

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Der „Brutzwang"

Warum sich Stadttauben so stark vermehren: Der sogenannte „Brutzwang" ist ein entscheidender Punkt beim Stadttaubenmanagement. Dieser beschreibt das besondere Fortpflanzungsverhalten der Tiere.

Stadttauben brüten – im Gegensatz zu vielen wildlebenden Vogelarten – über einen sehr großen Teil des Jahres. Hierbei sprechen wir von bis zu 8-mal im Jahr, wohingegen die Wildtaube bis zu 2-mal im Jahr brütet.

Der Deutsche Tierschutzbund führt die Fähigkeit zur ganzjährigen Vermehrung auf die jahrhundertelange Zucht durch den Menschen zurück. Dabei geht es nicht darum, dass eine Taube „bewusst möglichst viel brüten möchte". Vielmehr handelt es sich um ein Fortpflanzungsverhalten, das durch die jahrhundertelange Domestikation und Zucht des Menschen beeinflusst wurde.

Ein vergleichbarer Grundgedanke findet sich auch in der Nutztierzucht: Der Mensch hat bei verschiedenen Tierarten über Generationen bestimmte Eigenschaften gezielt verstärkt – etwa eine besonders hohe Legeleistung bei Hühnern oder eine erhöhte Fortpflanzungsleistung bei anderen Nutztieren. Was ursprünglich natürlichen Grenzen unterlag, wurde durch Zucht verändert und gesteigert.

Die hohe Fortpflanzungsleistung ist deshalb nicht einfach „Natur", sondern auch ein Ergebnis der langen gemeinsamen Geschichte von Mensch und Taube.

ausgeprägter Fortpflanzungstrieb
+ schlechte Lebensbedingungen
+ fehlende kontrollierte Brutplätze
= wachsende, häufig belastete Taubenbestände

Viele Tauben brüten an ungeeigneten oder gefährlichen Orten und finden gleichzeitig nicht ausreichend artgerechte Nahrung. So entsteht ein Kreislauf, den wir durch ein professionelles Management durchbrechen möchten.

„Wie werden wir die Tauben los?"

„Wie können wir die Population tierschutzgerecht kontrollieren und gleichzeitig die Lebensbedingungen der vorhandenen Tiere verbessern?"

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Das Taubenhaus

Das Herzstück unseres Konzepts: der betreute Taubenschlag. Ein Taubenhaus ist weit mehr als ein Unterschlupf – es ist der Mittelpunkt eines kontrollierten Stadttaubenmanagements.

Die Tauben erhalten dort

  • geeignete Nistplätze
  • artgerechtes Futter
  • frisches Wasser
  • wichtige Mineralien
  • regelmäßige Gesundheitskontrolle
  • kontrollierten Eiertausch
  • regelmäßige Reinigung

Der Taubenschlag wird zu einem Ort, an dem die Tiere sicher leben und brüten können – und gleichzeitig von uns betreut werden.

Das Land Brandenburg bezeichnet betreute Taubenschläge als Mittelpunkt eines Gesamtkonzeptes. Dazu gehören unter anderem artgerechte Fütterung, Eiertausch, Dokumentation, tierärztliche Versorgung und die fachgerechte Betreuung.

Und auch die Stadt profitiert: Wenn Tauben ihren bevorzugten Aufenthalts- und Brutplatz im betreuten Schlag finden, kann ein großer Teil des Kots dort gesammelt und regelmäßig entfernt werden. Gleichzeitig können problematische Brutplätze nach fachlicher Prüfung verschlossen und andere Maßnahmen gezielt eingesetzt werden.

Mehr Kontrolle für die Stadt
Bessere Bedingungen für die Tauben
Weniger Konflikte für die Menschen
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Der Eiertausch

Eiertausch statt Nachwuchs ohne Ende – ein einfacher Gedanke mit großer Wirkung.

Tauben sollen brüten dürfen. Aber nicht jedes Gelege muss zu neuen Küken führen. Deshalb werden in betreuten Taubenschlägen die gelegten Eier regelmäßig gegen geeignete Ei-Attrappen ausgetauscht.

Die Taube brütet weiterhin. Sie kann ihr natürliches Brutverhalten ausleben. Aber es schlüpfen keine Küken. So kann die Population langfristig und tierschutzgerecht reduziert werden.

Das Land Brandenburg empfiehlt beim Gelegetausch, die Eier regelmäßig und spätestens bis zum siebten Tag gegen Ei-Attrappen auszutauschen.

Warum nicht einfach die Eier entfernen?

Weil eine ersatzlose Entfernung zu erneuter Eiablage führen kann. Beim Eiertausch bleibt dagegen eine Attrappe im Nest. Brüten bleibt möglich – Nachwuchs wird verhindert.

Der Deutsche Tierschutzbund beschreibt den Eiaustausch als Bestandteil eines tierschutzgerechten Taubenmanagements und verbindet ihn ausdrücklich mit betreuten Taubenschlägen.

Unser Ziel: eine kleinere, gesündere und kontrollierte Stadttaubenpopulation.

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Unser Gesamtkonzept

Ein Taubenhaus allein reicht nicht. Deshalb denken wir Stadttaubenmanagement ganzheitlich.

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Betreute Taubenschläge

Geeignete, zentral gelegene und fachgerecht betreute Standorte schaffen.

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Kontrollierter Eiertausch

Die Fortpflanzung wird tierschutzgerecht kontrolliert.

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Artgerechte Fütterung

Geeignetes Futter an definierten Standorten statt Abfälle und ungeeignete Lebensmittel.

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Wasser & Mineralversorgung

Frisches Wasser und geeignete Mineralien gehören zur Grundversorgung.

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Gesundheit & Tierwohl

Verletzte und kranke Tiere sollen erkannt und tierärztlich versorgt werden.

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Hygiene & Reinigung

Taubenschläge werden regelmäßig gereinigt, Kot fachgerecht entfernt.

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Brutplätze reduzieren

Nach Umsiedlung können bisher genutzte Brutplätze fachgerecht verschlossen werden.

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Zählen statt schätzen

Bestände, Brutplätze und Entwicklungen werden dokumentiert.

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Aufklärung

Vorurteile abbauen und gleichzeitig die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen.

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Zusammenarbeit

Tierschutz, Bürger, Tierärzte, Hausverwaltungen, Stadtreinigung und Verwaltung im Gespräch.

Denn Stadttaubenmanagement funktioniert nicht allein. Es funktioniert gemeinsam.

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Unser Ziel: die Stadt gewinnen

Wir wollen nicht gegen unsere Stadt arbeiten. Wir wollen sie als Partner gewinnen.

Unser langfristiges Ziel ist ein offizielles, dauerhaft finanziertes und fachlich begleitetes Stadttaubenmanagement in unserer Stadt. Dafür möchten wir mit den zuständigen Stellen ins Gespräch kommen:

StadtverwaltungVeterinäramtOrdnungsamt StadtreinigungPolitikGrundstückseigentümer TierschutzorganisationenTierärzteBürger

Das Land Brandenburg empfiehlt ausdrücklich, dass die Kommune eine zentrale Rolle beim Aufbau eines tragfähigen Stadttaubenmanagements übernimmt und die verschiedenen beteiligten Akteure zusammenführt.

Wir wollen der Stadt keinen Vorwurf machen. Wir wollen einen Vorschlag machen. Einen konkreten Plan.

Wir möchten gemeinsam mit der Stadt

  1. Tauben-Hotspots erfassen
  2. Bestände und Brutplätze dokumentieren
  3. geeignete Standorte für Taubenschläge prüfen
  4. ein Pilotprojekt aufbauen
  5. den Eiertausch professionell organisieren
  6. die Entwicklung der Population dokumentieren
  7. die Verschmutzung und Beschwerden erfassen
  8. Erfolge regelmäßig überprüfen
  9. das Konzept bei Erfolg ausweiten

Tierschutz und eine saubere Stadt müssen keine Gegensätze sein.

Dafür brauchen wir zunächst eines: Menschen, die hinter dieser Idee stehen.

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Jetzt kommt die Bürgerinitiative

Gemeinsam können wir etwas bewegen. Eine Stadt verändert sich nicht durch einen einzelnen Menschen. Aber viele Menschen können eine Stadt zum Handeln bewegen.

Damit unsere Idee gehört wird, brauchen wir Menschen aus der Stadt, die sagen: Ja, ich unterstütze ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement.

Dabei geht es zunächst nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, zu zeigen: Wir sind viele. Wir meinen es ernst. Wir wollen eine Lösung. Deine Stimme zählt.

Wir möchten Unterstützer gewinnen und gemeinsam mit ihnen eine Petition bzw. Unterschriftenaktion starten.

Die Stadt soll sich mit einem tierschutzgerechten Stadttaubenmanagement auseinandersetzen und die Voraussetzungen für ein betreutes Taubenhaus prüfen.

Je mehr Menschen unsere Forderung unterstützen, desto deutlicher wird: Das Thema betrifft unsere Stadt – und die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine nachhaltige Lösung.

Unsere Unterschriften- und Mitgliederaktion befindet sich gerade im Aufbau. Melde dich über den Kontakt weiter unten – wir tragen dich von Hand in die Liste ein.

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Was wir von der Stadt fordern

Wir möchten gemeinsam mit der Stadt einen neuen Weg einschlagen. Deshalb setzen wir uns ein für:

Ein offizielles Stadttaubenmanagement

Nicht einzelne, voneinander unabhängige Maßnahmen, sondern ein abgestimmtes Gesamtkonzept.

Mindestens einen betreuten Taubenschlag als Pilotprojekt

An einem fachlich geeigneten Standort in der Nähe eines Tauben-Hotspots.

Kontrollierten Eiertausch

Als tierschutzgerechte Methode zur langfristigen Bestandskontrolle.

Kontrollierte und artgerechte Versorgung

Mit geeignetem Futter, Wasser und Mineralien.

Fachliche Betreuung

Einschließlich eines Konzepts für verletzte und kranke Tiere.

Transparente Erfolgskontrolle

Bestandsentwicklung, Eiertausch, Beschwerden und Verschmutzung sollen dokumentiert werden.

Einen festen Ansprechpartner

Eine zuständige Stelle bzw. eine Taubenbeauftragte oder einen Taubenbeauftragten, der die Beteiligten koordiniert.

Aufklärung der Bevölkerung

Die Bürgerinnen und Bürger müssen verstehen, warum kontrollierte Fütterung, Taubenschläge und Eiertausch zusammengehören.

Wir fordern eine Chance, zu beweisen, dass eine andere Lösung funktionieren kann.

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Was kann ich tun?

Du möchtest helfen? Du kannst sofort etwas bewirken.

Unterschreibe unsere Petition

Unterstütze unsere Forderung nach einem tierschutzgerechten Stadttaubenmanagement.

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Du musst kein Taubenexperte sein. Du musst sie auch nicht besonders lieben. Es reicht, wenn du findest: So wie es heute läuft, kann es nicht bleiben – und bereit bist, dabei zu helfen, eine bessere Lösung aufzubauen.

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Häufige Fragen

Sind Stadttauben Wildtiere?+

Nein. Die heutigen Stadttauben sind überwiegend Nachkommen domestizierter Haustauben und stammen ursprünglich von der Felsentaube ab.

Warum gibt es so viele Tauben?+

Ihre Anpassung an den städtischen Lebensraum, zahlreiche künstliche Brutplätze und ihre ausgeprägte Fortpflanzungsfähigkeit spielen zusammen. Der Deutsche Tierschutzbund beschreibt insbesondere die ganzjährige Vermehrungsfähigkeit als Folge der Zucht.

Was bedeutet „Brutzwang"?+

Damit wird das besonders ausgeprägte und weitgehend ganzjährige Fortpflanzungsverhalten von Stadttauben bezeichnet. Es handelt sich nicht um einen bewussten Zwang, sondern um ein durch Domestikation und Zucht beeinflusstes Verhalten.

Warum brauchen wir Taubenschläge?+

Taubenschläge schaffen kontrollierte Brut- und Aufenthaltsplätze. Dort können die Tiere artgerecht versorgt, gesundheitlich kontrolliert und ihre Eier gegen Attrappen ausgetauscht werden.

Werden die Tauben im Taubenhaus eingesperrt?+

Nein. Das Konzept sieht vor, den Tieren einen attraktiven, betreuten Aufenthalts- und Brutplatz anzubieten. Tauben sind standorttreu und können an geeigneten Schlägen gebunden werden.

Warum werden die Eier ausgetauscht?+

Damit die erwachsenen Tauben weiterhin brüten können, ohne dass aus jedem Gelege Nachwuchs entsteht. Der Eiertausch ist eine zentrale Maßnahme der tierschutzgerechten Bestandskontrolle.

Warum werden die Eier nicht einfach entfernt?+

Weil eine ersatzlose Entfernung eine erneute Eiablage begünstigen kann. Deshalb werden die Eier gegen geeignete Attrappen ausgetauscht.

Werden Tauben durch unser Konzept weniger?+

Das Ziel ist eine langfristige Reduktion bzw. Stabilisierung der Population. Wie schnell dies gelingt, hängt unter anderem von der Ausgangspopulation, den Standorten, der konsequenten Umsetzung und weiteren Faktoren ab. Deshalb müssen Maßnahmen dokumentiert und regelmäßig ausgewertet werden.

Warum muss die Stadt mitmachen?+

Ein nachhaltiges Stadttaubenmanagement benötigt geeignete Standorte, langfristige Finanzierung, Koordination und die Zusammenarbeit verschiedener Stellen.

Was wollen wir von der Stadt?+

Wir wollen gemeinsam eine Lösung entwickeln und zunächst beispielsweise ein Pilotprojekt mit einem betreuten Taubenschlag prüfen.

Was kann ich als Bürger tun?+

Unterschreiben, Mitglied werden, die Initiative teilen, ehrenamtlich helfen, Kontakte herstellen oder unsere Arbeit finanziell unterstützen. Jede Unterstützung bringt uns einen Schritt näher an eine Lösung.

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Unsere Quellen

Unsere Arbeit orientiert sich an bestehenden fachlichen Empfehlungen und Erfahrungen aus dem Stadttaubenmanagement. Wir möchten nicht das Rad neu erfinden, sondern auf bereits vorhandenen Erfahrungen aufbauen und diese auf die Situation unserer Stadt übertragen.

Deutscher Tierschutzbund

Informiert ausführlich über Stadttauben, ihre Herkunft, ihre Lebensbedingungen und Möglichkeiten eines tierschutzgerechten Stadttaubenmanagements. Besonders relevant: der „Taubenschutz-Leitfaden für Gemeinden" sowie die Broschüre „Stadttaube und Mensch".

Land Brandenburg – Landestierschutzbeauftragte

Beschreibt das Stadttaubenmanagement als Gesamtkonzept mit betreuten Taubenschlägen, kontrollierter Fütterung, Eiertausch, Dokumentation und Zusammenarbeit mit Kommunen als wichtige Bestandteile.

Weitere Fachstellen

Bei der Entwicklung unseres Konzepts berücksichtigen wir außerdem Empfehlungen von Tierschutzorganisationen, Kommunen, Veterinärbehörden und weiteren fachlich relevanten Stellen.

Unser Anspruch: Wir wollen tierschutzgerecht, sachlich und transparent arbeiten. Deshalb überprüfen wir unsere Maßnahmen regelmäßig und möchten die Entwicklung unseres Projekts nachvollziehbar dokumentieren.

Kontakt

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✉ E-Mail schreiben
taubenhilfedinslaken.com

Bürgerinitiative Taubenhilfe Dinslaken

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